Seminar göttliches Kind

Sie sind hier

Die Heimkehr zum göttlichen Ursprung

Das Göttliche Kind                                                               

Es ist in jedem Menschen und ist unser göttlicher Wesenskern. Es ist voller Kreativität und Schöpferkraft, voller Wunder, Lebenskraft, Neugierde, Reinheit und Unschuld. Es ist für alle neuen Erfahrungen offen, voll unbändiger Lebenslust und Freude. Es möchte die ganze Welt umarmen und mit allen Sinnen erfahren. Es möchte das tun, was ihm Freude macht und wozu es Lust hat. Es lebt seine Gefühle bedingungslos und es ist zu jeder Zeit authentisch. Es möchte andere heilen und von ihrem Schmerz erlösen. Es fragt nie: “Hat es Sinn?“ oder „bringt es etwas?“. Es fragt: „Macht es Spass?“

Bei allen Entscheidungen und in jeder Situation im Leben ist es daher von entscheidender Bedeutung auf unser Herz zu hören, denn dort ist der Raum unseres Göttlichen Kindes. – Denkt einmal daran, wenn ihr euch freut, wie sich da euer Herz weitet.......Wenn wir als dieses Göttliche Kind durch die irdische Göttin ( Frau und Mutter) geboren werden, kommen wir mit einem individuellen Seelen-plan, der von unserer Seele vor unserer Inkarnation ganz differenziert ausgearbeitet wurde, auf diese Erde und in diesen Körper. Er beinhal-tet alle unsere Lernaufgaben und Erfahrungen, die wir zu einer bestimmten Zeit mit bestimmten Personen  oder in bestimmten Situa-tionen zu durchlaufen haben. Er beinhaltet auch früheres Karma und unerlöste Wunden aus früheren Leben, emotionale Verdichtungen und ungeklärte Energien aus nicht positiv gelebten Inkarnationen.

Die Kindheit hat die Funktion, den Kontakt zu unseren unerlösten Wunden und Energien, die einer Klärung und Aufarbeitung bedürfen, wiederherzustellen. Die Kindheit aktiviert alle unerlösten Konflikte. Sie sind in unserer Aura gespeichert und werden in dieses Leben manifestiert, damit wir ihnen bewusster begegnen können.

Diese unerlösten Energien und Konflikten stehen meist in Resonanz zu unaufgearbeiteten Seelenthemen aus unserer Ahnenreihe und unserer Eltern.

Das göttliche Mitgefühl sorgt jedoch dafür,  dass wir nicht wirklich Schaden nehmen können. – Wir sind deshalb in der Lage, alle Situationen abzuspalten und zu vergessen, die uns zu stark in unserer Stabilität bedrohen. Deshalb besitzen einige von uns oft große Erinnerungslücken, die die Kindheit betreffen. Erst wenn unsere Seele in der Lage ist,  einen Konflikt positiv für ihre Entwicklung positiv zu bewältigen, wird er uns wieder im Außen begegnen.

Wenn wir nun aus Selbstschutz Emotionen und Erinnerungen, die nicht verarbeitet werden können, abzuspalten beginnen, dann entsteht durch diese Abspaltung eine eigenständige Persönlichkeit, eine innere Getrenntheit in uns. Sie nimmt sich von unserem Alltag als getrennt wahr und beginnt sich ihre eigene Welt zu erschaffen. Sie hält das schmerzhafte Erlebnis am Leben, damit es eines Tages Erlösung erfährt.

Da wir auf die Regung einer Abspaltung mit großem Unbehagen rea-gieren, wird sie oft nochmals unterdrückt. Der Konflikt intensiviert sich, und die Abspaltung geht in ihrem Kummer den Weg der Projektion. Sie projiziert einige Aspekte des unverdauten  Erlebnisses in die Gegenwart. Die Projektion führt zur Wiederholung.

Wir sollten unseren verlorenen Aspekten mit Dankbarkeit und Anerkennung gegenübertreten, damit wir uns mit ihnen aussöhnen. Sie waren bereit für uns den ganzen Kummer auf sich zu nehmen und in die Einsamkeit abzutauchen, um uns zu schützen. Sie taten dies aus Liebe zu unserem ganzen Sein. Wir sollten uns ihrer nicht schämen, wenn sie in Erscheinung treten, sondern sie in Dankbarkeit und Liebe an ihre wahre Natur der Liebe und Güte, ihren wahren Wesenskern erinnern.

So schaffen wir Frieden in uns, indem wir uns selbst Erbarmen,Barmherzigkeit und Mitgefühl entgegenbringen. Wir sollten lernen, uns zu wiegen wie die Kinder...................

Wenn wir also im Alltag unangenehme und schmerzhafte Situationen erleben, sollten wir nach abgespaltenen Aspekten suchen, die dafür verantwortlich sind. Es ist dann unsere Verantwortung sie in Liebe zu erlösen.

Es ist unsere göttliche Aufgabe unsere Eltern so sehen zu lernen, wie sie sind. Wir gehen den  Weg  von der Vergötterung bis zum Sehen ihrer negativen, bzw. grobstofflichen Aspekte, um dann beide Aspek-te in ihnen verbinden zu können.

Die Wunden, die durch das Mutterthema auf Erden entstanden sind, stehen immer in Verbindung mit den Gefühlen des Nichtangenommen-Werdens.

Eine Mutter, die durch innere Wunden für das Aufnehmen der männ-lichen Energie blockiert ist, entmutigt unbewusst den Jungen in der Manifestation seiner Männlichkeit. Der Junge will der Mutter seine Liebe geben und empfindet die Abweisung seiner Gaben als Ablehnung seiner Seele.

So schiebt eine unbewusste Mutter, den Konflikt, den sie mit dem männlichen Prinzip zu klären hat, auf den Sohn und die Konflikte mit der Mutter auf die Tochter.

Umgekehrt schiebt der Vater, der unbewusst ist, den Konflikt, den er mit dem Weiblichen zu klären hat, auf die Tochter und den Konflikt, den er mit dem Vater hat, auf den Sohn.

Ein Mädchen sucht in ihrer Kindheit die liebevolle Aufmerksamkeit des Vaters. Er ist ihr Gott. Sie sucht seine Liebe zu empfangen. Ist die Energie, die der Vater ihr schenkt für sie zu grobstofflich und schmerzhaft oder gar nicht oder zu wenig vorhanden, wird sie sich verschließen. Sie zweifelt  an ihrem Wert und an ihrer weiblichen Kraft der Empfänglichkeit. Sie fühlt sich einsam und leer. Sie übernimmt die Verantwortung für die Wunden des Vaters. Diese Identifikation führt in einigen ihrer feinstofflichen Felder zu Verdichtungen. Das Prinzip des Empfangens wandelt sich in seinen Gegenpol, die Essenz des Gebens. Sie lebt für den Vater sein ungenutztes Poten-zial. Dabei verliert sie den Bezug zu ihrer Weiblichkeit in allen Bereichen, wo die Erfahrung des fehlenden Gebens gemacht wurde.

Das Mädchen lebt nicht mehr die Göttin, sondern setzt sich mit dem Geben auseinander und lebt Gott. Sie sucht den Weg des Liebens, um geliebt zu werden.

Das Selbstwertgefühl des Mädchens sinkt und entmutigt sie bei dem Bedürfnis nach Veränderung.

Der Sohn wählt den Vater und andere männliche Rollenvorbilder, wenn sie seiner Vision vom Mann-Sein entsprechen. Entspricht das Bild des Vaters nicht seinen Vorstellungen, geht er in Protest. Dieser Protest erfüllt die gesunde Aufgabe, den Vater auf sein wahres Potenzial aufmerksam zu machen.

Die Wunden des Vaters, die ihn daran hindern, sein wahres Bild zu leben, gleichen den Wunden des Kindes, die es aus früheren Inkarnationen noch zu klären sucht.

Solange Protest gegen eine Energie in uns besteht, identifizieren wir uns mit dieser Energie.

Jedes Kind erfüllt die Aufgabe, die Eltern auf ihre unbewussten Seelenanteile aufmerksam zu machen. Alle unausgesprochenen Konflikte zwischen Vater und Mutter werden durch ihre Kinder zum Ausdruck gebracht.

Annehmen ist die Energie der Öffnung der Weiblichkeit. Die Frau imitiert die Mutter aus Liebe. Sie spürt die fehlende Annahme durch die Mutter und versucht durch Imitation diese Annahme zu geben. Die Mutter tut dieses, weil ihre Mutter es tat. Die Wunde will gesehen werden, damit wir uns von ihr befreien können.

Zorn und Wut sind Emotionen, die meist durch den Vater aktiviert werden.

Schuldgefühle werden von der Mutter übertragen.

Der Vater hat ursprünglich die Aufgabe, dem Kind durch Anerkennung die göttliche Essenz von Vertrauen zu übermitteln. Es beginnt mit der Fähigkeit des Selbstvertrauens.

Die Wunden, die durch das Vaterthema in unserer Aura entstanden sind, zeigen das Thema der fehlenden Anerkennung. Es geht um die fehlende Anerkennung für unsere Emotionen. Unsere Emotionen fühlen sich ungesehen.

Unsere Eltern waren die Einweihung in dieses Leben. Sie waren und sind unsere besten Lehrer. Sie waren das Tor, das wir durchschritten haben, um in die irdische Realität zu gelangen. Wir sollten in allen Si-tuationen, die sie uns gegeben haben, unseren eigenen Entwicklungs-weg erkennen. Es ist wichtig, uns mit unseren Eltern auszusöhnen und ihnen dankbar zu sein. Bewertungssysteme, die uns daran hindern, sollten wir auflösen.

 

Unsere Eltern haben ihr Bestes getan. Jetzt müssen wir alle Aufgaben erlösen, zu denen sie nicht fähig waren. Wir sind die Transformation unserer Ahnen und unserer Eltern.

Es ist nicht ratsam Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Wir haben nicht die Aufgabe sie zu wiederholen oder sie zu bewerten. Wir haben die Aufgabe Transformation herbeizuführen.

Weiterentwicklung ist unsere Aufgabe.

 

Innerhalb unserer Partnerschaft werden später diese beiden Ur-Wunden des Sich-Nicht-Angenommen-Fühlens und des Sich-Nicht-Anerkannt-Fühlens aktiviert, um sie zu erkennen und sie zu erlösen.

Eine Seele, die den bewussten Aussöhnungsweg mit den Eltern nicht gegangen ist, ist nicht in der Lage zu ihrer eigenen gesamten Göttlichkeit zu finden.

Solange sie noch durch ungelöste Konflikte an die Eltern gebunden ist, bleibt sie in den Bereichen, wo sie gebunden ist, noch ein Kind. 

Kinder versuchen durch Schönheit, Intelligenz, Leistung oder Protest, Liebe zu aktivieren.

Wir lernen durch den Aussöhnungsweg mit den Eltern die Dualität zu überwinden. Wir erschaffen damit unsere innere Einheit. Die wahre Identität wird zum Ausdruck gebracht. Der Weg von Beruf und Berufung beginnt sich auszudehnen. Wir fühlen uns mit dem Leben versöhnt und in Frieden. Der Weg der Arbeit ist beendet, und nun findet die Seele die Zeit, in sich zu gehen, um dort ihre innere Weisheit zu finden.

Durch die Vereinigung mit unserem eigenen inneren Gott und unserer eigenen inneren Göttin entsteht unser Göttliches Kind. Wir werden uns unserer eigenen spirituellen Macht und unseres Strahlens bewusst.

 

Seminar  am 12./13. Nov. 2016

                        



Mein Seminarangebot

Ich biete viele Seminare an und würde mich freuen, wenn ich Sie begrüssen könnte.