Die
universalen Lebensgesetze
1.
Das Gesetz der Analogie
Es lautet verkürzt: Wie oben,
so unten. Wie unten, so oben. Wie im kleinen, so im großen. Wie im Mikrokosmos,
so im Makrokosmos. Wie im Innen, so im Außen.
Wie im Materiellen, so im Immateriellen. Überall im Kosmos herr- schen die
gleichen Gesetzmäßigkeiten.
Im Atom gibt es einen Atomkern. In der Zelle einen Zellkern. Auch im Kosmos gibt
es einen Kern, ein Zentrum, nämlich die Sonne, um die die Planeten kreisen. An
unser Sonnensystem grenzen wiede- rum andere Sonnensysteme, genauso wie sich in
der atomaren Welt Atom an Atom reiht. Hat man eine Gesetzmäßigkeit auf einer
Ebene erkannt, so kann man diese auf andere Ebenen übertragen.
2.
Das Gesetz der Ordnung
Es gilt eine Ordnung für alles
Leben, für das gesamte Universum. Sie durchdringt alle Bereiche des Lebens.
Jedes Leben verläuft nach einen bestimmten Plan. Ein Verstoß gegen diese
Ordnung oder gegen diesen Plan, erzwingt unweigerlich Korrekturen. So entsteht
Schicksal.
3.
Das Gesetz der Evolution
Es gibt ein natürliches Streben
jeder menschlichen Seele nach Entwicklung.
Matriarchat – Patriarchat – Selbstverwirklichung – Naturbestimmung –
Fremdbestimmung – Selbstbestimmung.
Im geistig – seelischen Bereich zeigt sich das Evolutionsgesetz in einer
steten Erweiterung des menschlichen Bewusstseins.
Jeder Mensch hat einem Lebensplan, der die zu absolvierenden Lernerfahrungen
beinhaltet. Diese Lernprozesse führen zu einem erweiterten Bewusstsein, mehr
Verständnis und Mitgefühl gegen- über anderem. Das Ziel des kollektiven
Lernprozesses ist die Fähigkeit zur bedingungslosen Liebe.
4.
Das Gesetz der Energie
Alles was ist, ist Energie. Jede
Form von Materie, jedes Gefühl, jedes Wort und jeder Gedanke ist Energie.
Die Grundenergie ist die Einheit, ist also göttlichen Ursprungs. Ein Teil davon
manifestiert sich als Lebenskraft, Heiliger Geist, Lebens- energie – Reiki und/oder Liebe.
Der Mensch jedoch kann diese Energie nur nach Gesetzmäßigkei- ten seiner
Wahrnehmung erfahren und diese ist polar. Das bedeu- tet, dass der Mensch Teile
dieser Grundenergie nur in Gegensät- zen wahrnehmen kann.
Ein Beispiel wäre der gegenpolare Zusammenhang von Freude und Trauer. Je nach
Entwicklungsstand unseres Bewusstseins kann diese Energie stärker oder schwächer
in unser Leben treten. Es hängt also einzig und allein von uns selbst ab, wie
wir eine Energie empfinden, ob als Trauer oder als Freude.
Wir sind auf energetischer Ebene nicht getrennt. Wir sind alle ver- bunden und
eins.
Die Getrenntheit empfindet nur unser Bewusstsein. Energie kann nicht vernichtet
werden. Sie kann nur ihre Form ändern und trans- formiert werden.
5.
Das Gesetz der Polarität
Da der Mensch die Welt nur in
Form von Gegensätzen wahrnehmen kann, hat alles einen Gegenpol. Hätte es
diesen nicht, so könnte es nicht sein. Das eine bedingt das andere.
Das Polaritätenpaar Angst – Liebe, ist der emotionale Motivations- faktor
unseres Lebens. Daraus ergeben sich alle anderen Polaritä- ten.
Je nach unserer Lernaufgabe werden wir mit bestimmten polaren Energien
konfrontiert. Der Pol, der abgelehnt wird, fällt in den Schat- ten. Die scheinbar
negativen Impulse werden verdrängt, weil man „gut“ sein will. Das führt
zur Verstärkung des Schattens. Dieser er- zwingt aber einen Energieausgleich und
wird wieder verdrängt. Das führt zu einer Krankheit und verschiedenen
Blockaden.
Das Verdrängte aber wirkt energetisch und zieht bestimmte Ener- gien (Resonanz)
an. Wir bezeichnen das als Zufall, Unglück oder Schicksalsschlag.
6.
Das Gesetz des Ausgleichs (Ursache und Wirkung, Karma)
Jede Handlung eines Menschen hat
immer eine Auswirkung auf das Ganze, wirkt also auch kollektiv. Ernten werden
wir das, was wir ge- sät haben. So wird jeder Einzelne die Auswirkungen seines
eigenen Handelns auch erfahren, das er durch das Gesetz des Energieaus- gleichs
die entsprechenden Energien zurückerhält, die er ausge- sandt hat.
Der energetische Ausgleich kann sich auch erst viel später ereig- nen, vielleicht
erst in einer anderen Inkarnation. In diesem Fall spre- chen wir von Karma.
7.
Das Gesetz der Resonanz (Affinität)
Das Gesetz der Resonanz besagt,
dass man im Außen nur das fin- den und erfahren kann, wofür man in sich selbst
eine Resonanz, bzw. Entsprechung besitzt. Die Umwelt ist gleichsam ein Spiegel:
Sie zeigt uns immer nur uns selbst. Wenn sich jemand über das Verhalten eines
anderen Menschen aufregt, so deutet das darauf hin, dass er selbst dieses
Verhalten in sich trägt, sonst hätte er kei- ne Resonanz, wäre also durchlässig.
Alle Energie für den Kampf im Außen kann also sinnvoller für die eigene
Selbsterkenntnis einge- setzt werden, für die eigene Entwicklung.
8.
Das Gesetz des Impulses
Es besagt, dass wir alle unseren
jeweiligen Entwicklungsstand und Bewusstsein gemäß, Bedürfnisse und Impulse
in uns tragen, die wir leben müssen.
Nicht gelebte Impulse werden verdrängt, nach außen projiziert und so ein
gewaltiger Schatten aufgebaut.
Das Resonanzgesetz bringt mich mit Situationen und Menschen in Berührung, die
diese Impulse überzogen ausleben. Die Situation will mich nur darauf hinweisen,
dass ich in diesem Bereich noch etwas zu lernen habe.
9.
Das Gesetz des Denkens und Glaubens
Achte auf deine Gedanken, denn
sie werden dein Schicksal!
Menschen, die immer nur negativ denken, erschaffen sich ein Leben voller
Hindernisse, Sorgen, Leid, Problemen, Unglück und Krankheit.
Menschen, die an das Gute glauben und im positiven Sinne denken, werden auch mal
traurig, ärgerlich sein oder Angst haben. Doch ihre Substanz, ihre Inhalte und die
Lebenskraft, die sie angesammelt haben, machen die resistent dagegen, zu lange
in pathologischen Auslebensformen zu verharren. Denn diese negativen Gefühle
und Gedanken bestimmen nicht ihr Leben.
Jeder Mensch ist Schöpfer nach dem Ebenbild Gottes und besitzt die freie Wahl
nach seinem Glauben und seinen Entscheidungen sein Leben zu gestalten und das zu
erschaffen, was er-wirklich-sein möchte.
10.
Das Gesetz von Inhalt und Form
Jede Anlage eines Menschen
besteht aus einem Inhalt und einer Form. So können Gefühle, Gedanken,
Vorstellungen, geistige Ein- stellungen, Pläne, Programme, Ideologien und
Weltanschauungen schließlich auch in der äußeren Welt zum Ausdruck kommen.
Dabei ist wichtig, die Form zu finden, die dem Inhalt, also den eigenen Gefühlen
und dem eigenen geistigen Gut gemäß ist.
Besteht Diskrepanz zwischen Inhalt und Form, so führt dies zu man- nigfaltigen Schicksalserscheinungen.